Marker zum Beschriften von Oberflächen gehören in den Hallen der Krones Werke zum festen Berufsalltag. Aber wohin mit den leeren Stiften? Damit sie nicht einfach im Müll landen, sondern wiederverwertet werden, hat edding bereits im Jahr 2022 die internationalen Returnboxen ins Leben gerufen.
Solche Boxen stehen seit dem 12. Februar auch im Werk Nittenau, damit die dort genutzten Marker nach ihrem Lebensende ganz einfach recycelt werden können.
Recycling leicht gemacht
Die Idee hinter den Boxen ist sowohl simpel als auch praktisch: Über die Website von edding kann die Returnbox kostenlos bestellt werden. Sobald ein Marker leer ist, wird dieser dann in die Box eingeworfen. Dabei spielt es gar keine Rolle, von welchem Hersteller der Stift stammt: Jeder Marker – also beispielsweise Permanent- und Textmarker oder Filz- und Folienstifte – ist willkommen. Wenn sich genug alte Stifte angesammelt haben und die Box vollständig gefüllt ist, kann sie mithilfe eines – ebenfalls kostenlosen – Rücksende-Labels an edding zurückgeschickt werden. Auf diese Weise werden leere Marker unkompliziert dem Recycling-Kreislauf zugeführt und der Abfall verringert.
Warum auch Stifte einen Unterschied machen
Das Recycling von Markern ist gewinnbringender, als viele zunächst denken. So kann edding im Schnitt mehr als 67 Prozent der gesammelten Materialien als Sekundärrohstoffe wiedergewinnen und für neue Produkte der Industrie verwenden – und je mehr alte Stifte abgegeben werden, desto größer ist der positive Einfluss auf die Umwelt. Indem edding die Returnboxen Unternehmen, Schulen und öffentlichen sowie Bildungseinrichtungen zur Verfügung stellt, sollen möglichst viele Menschen dazu angehalten werden, sich am Recycling-Kreislauf zu beteiligen. Und dieses Konzept scheint aufzugehen: Waren es im gesamten Jahr 2022 noch 181 gefüllte Returnboxen, wurden Mitte des Jahres 2025 bereits 697 volle Boxen bei edding abgegeben.
Die steigende Teilnahme macht Recycling für Mitarbeitende von Unternehmen, Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende und Besuchende öffentlicher Einrichtungen zugänglich – und erhöht damit das Bewusstsein für schonende Ressourcennutzung. Im Werk Nittenau wurden die Returnboxen deshalb an den wichtigsten Knotenpunkten der Hallen platziert, damit die Mitarbeitenden sie effektiv nutzen können. Jetzt heißt es: sammeln – und parallel planen, wie die Boxen auch an anderen Standorten aufgestellt werden können.