In seiner Nachhaltigkeitsberichterstattung hat Krones einen weiteren Meilenstein erreicht: Die nichtfinanzielle Erklärung (NFE) – ein integraler Bestandteil des Konzernlageberichts – wurde erstmals vollständig nach den Anforderungen der European Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) erstellt. Dies erfolgte freiwillig, da die nationale Umsetzung der CSRD in Deutschland weiterhin aussteht. Krones setzt damit ein Zeichen für Transparenz und Verantwortungsbewusstsein in der Unternehmensführung – und stärkt die Prozesssicherheit für die zukünftigen gesetzlichen Anforderungen.
Bereits 2024 hat sich Krones das Ziel gesetzt, seine Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren. Für 2030 wurden konkrete Zwischenziele definiert: Gegenüber dem Basisjahr 2019 sollen sich die betriebseigenen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) um 80 Prozent reduzieren, in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3) um 30 Prozent.
Als größte Herausforderungen in Scope 1 und 2 erwiesen sich 2025 die hohe globale Auslastung sowie die im Vergleich zum Vorjahr kälteren Wintertemperaturen an europäischen Standorten. Beide Faktoren konnten durch den gezielten Ausbau der elektrifizierten Wärmeerzeugung sowie durch eine verstärkte Umstellung auf Elektrodienstwagen kompensiert werden. Insgesamt ließen sich die Emissionseinsparungen damit auf dem bereits hohen Niveau aus dem Vorjahr (–52 Prozent gegenüber 2019) halten. Im Scope 3 verzeichnet Krones 2025 eine Einsparung von –8 Prozent gegenüber dem Basisjahr sowie eine insgesamt positive Marktentwicklung: Bei den Krones Maschinen, die sowohl in der Standard– als auch in einer energie– und medieneffizienten enviro Version erhältlich sind, entschieden sich die Kunden in fast 80 Prozent der Fälle für die enviro Variante.